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La Gazzetta della BrettspielWelt
Die Sporthighlights aus der BrettspielWelt!

Montag, Januar 31, 2005

"Almdudler und 5km-Waldläufe"
euklid behält die Nerven im VSL-Abstiegskampf und verrät sein geheimes Erfolgsrezept

Am heutigen Abend galt es für euklid (5 Spiele, 2 Siege) Punkte gegen den Abstieg aus der VSL-Prinzenliga zu sammeln. Kein leichtes Unterfangen, musste er doch gegen Olympia-Finalisten hampelhorst (5 Spiele, 2 Siege, 1 Unentschieden) antreten.

Das Match begann mit CCHuB und jenes war bereits nach kurzer Zeit entschieden: Eine immer grösser und grösser werdende Stadt wurde von hampelhorst geschlossen und bescherte ihm einen komfortablen Vorsprung. euklid sah sich daraufhin genötigt, eine riskantere Spielweise zu wählen, wurde aber gnadenlos ausgekontert und ging schliesslich sang- und klanglos unter. Der Endstand lautete 197:99.

euklid nahm es dennoch gelassen, und als dann GO für die nächste Runde ausgelost wurde, schöpfte er wieder Hoffnung. Nach nicht einmal 6 Minuten sah sich hampelhorst zur Aufgabe gezwungen. TurnIt war dann wieder ganz nach dem Geschmack des Hollindeners: In einer etwas durchwachsenen Partie mit kleinen Patzern auf beiden Seiten schaffte er ein lockeres 20:12.

Beim Stand von 2:4 gegen euklid mussten sich die zwei Athleten auf die Suche nach verlorenen Städten (LC) begeben. Das "Rumgegurke", das unter der kritischen Beobachtung von LC-Olympiasieger TORBEN statt fand, entschied der Nimmerländer deutlich für sich (68:4).

Beim TopRace verblüffte der Mann aus C18 dann hampelhorst mit einer unerwarteten Taktik und fuhr durch einen knappen 440:420-Sieg den dritten Punktgewinn ein (6:4). Beim anschliessenden Bluff behielt hörschtl, wie er von seinen Bewunderern liebevoll genannt wird, mit einem Würfel die Nase vorn.

Im Halali rauchten dann nochmal die Köpfe: euklid erarbeitete sich in der ersten Partie mit den Füchsen und Bären einen 19-Punkte-Vorsprung, den es im zweiten Teil von hampelhorst wettzumachen galt. Dieser hatte jedoch Pech beim Aufdecken manch strategisch wichtiger Karten und euklid behielt somit auch im zweiten Spiel die Oberhand (gesamt: 20 Punkte Vorsprung).

Die Spannung im Publikum stieg. Welche Disziplin würde die Lostrommel nun ausspucken? Attika? Yinsh? Nein, mit Transamerica, was beide Wettkämpfer mit einem Seufzer quittierten, gab es dann doch eher "leichte Hausmannskost". Nach verhaltenem Start fasste sich euklid ein Herz beziehungsweise eine Schippe und machte seiner Lok ordentlich Dampf. Bis zu einem Punktestand von 10:1 Schienen konnte er davonziehen. horst versuchte nochmals ein Comeback, aber er verlor das Spiel dann doch deutlich mit 1:9 und auch den Gesamtsieg (6:10) musste er seinem Ligakonkurrenten überlassen.


Nach dem Match stellte sich der überglückliche Gewinner für ein kurzes Interview zur Verfügung:

Gazzetta: "Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Sieg und gleich mal die Frage: War das der Klassenerhalt?"

euklid: "Danke, danke. Ja, ein schöner und wichtiger Sieg, aber wir wollen doch bitte unter dem Teppich bleiben. Ich muss noch gegen Thoth, Puff und Romario ran.. alles Spitzenleute. Da kann man noch nicht von Klassenerhalt reden."

Gazzetta: "Aber es war doch eine sehr überzeugende Vorstellung, die Sie heute abgeliefert haben, auch in Ihren anderen Matches haben Sie sich wacker geschlagen. Müssen da nicht nächste Saison ambitioniertere Ziele gesetzt werden?"

euklid: "Ja gut, äähh.. schau'n mer mol."

Gazzetta: "Wie haben Sie sich auf diese schwere Saison vorbereitet? Können sie dem VSL-Nachwuchs ein paar heisse Tipps mit auf den Weg geben?"

euklid: "Puh, da gibt's eigentlich keine grossen Geheimnisse. Trainieren, trainieren, trainieren. Mehr braucht's da nicht."

Gazzetta: "Keine spezielle Diät? Asiatische Wundermittel? Höhentraining?"

euklid: "Naja, ab und zu gönn ich mir nach meinem täglichen 5km-Waldlauf halt mal 'nen Almdudler, aber Wundermittel..??"

Gazzetta: "'Nen Almdudler.. ahja.. gut.. ähm.. fein.. vielen Dank für das Gespräch."

euklid: "Gern geschehn."

Sonntag, Januar 30, 2005

Toledus gibt im Match gegen campino bei 4-8 auf
Zählweise im Go erhitzt die Gemüter

Es war ein wichtiges Match im Abstiegskampf der 1.VSL. Beim Stande von 6-4 für campino wurde Go gegen Toledus gelost. Die Spieler einigten sich recht friedlich ohne große Kämpfe: campino erhielt den linken Teil des Brettes, Toledus sicherte sich den rechten Bereich. Im vorletzten Zug vor dem Passen schlug Toledus auf j7 zwei eigentlich schon gefangene Steine von campino (die Gruppe von Toledus in der oberen rechten Ecke hatte eine Freiheit mehr), der die Partie dadurch am Ende mit einem Punkt gewinnt. Die beiden Spieler spielten entgegen der normalen Einstellung japanisches Go, s.d. der Zug j7 Toledus einen Punkt kostete, weil er einen eigenes Gebietsfeld besetzt. Als ein Zuschauer nach Spielende auf diesen Sachverhalt aufmerksam macht sieht sich Toledus betrogen. "Standard ist chinesisch - ich dachte ich gewinne." Dann überschlugen sich die Ereignisse: Das final geloste Café International gibt Toledus kampflos auf und erwidert die Ergebnismeldung von campino mit den Worten: "Wer solche Siege braucht, kann sicher auch noch andere gebrauchen." Toledus war bereits im Backgammon durch vorzeitiges gratsen leicht unsportlich aufgefallen. Zwar ist sein Ärger über diese Go Konstellation verständlich - die Reaktion darauf ist es aber nicht. "Er kann mir doch jetzt nicht unsportliches Verhalten vorwerfen", fühlt sich campino durch Toledus Aussage angegriffen. Für Ligaleiter Puff heißt dies nach dem Konflikt im Ashrah-Franklin Match erneut Extraarbeit, denn zumindest für die Zukunft müssen solche Situationen vermieden werden.

Samstag, Januar 29, 2005

Olympiasiege sichern keine Klasse
5-fachem Olympiasieger tamihiko71b droht Abstieg aus der 1.VSL

Er ist das Sportidol von NightowlsHome. Er führt die Seinen in der zweiten Stadteligasaison zum zweiten Titel und steht nebenbei an der Spitze der Torschützenliste mit 22 Siegen aus 26 Partien. tamihiko71b ist einer der erfolgreichsten Spieler, den die BrettspielWelt je gesehen hat. Während sich andere Spieler eine Medaille nur erträumen können, hat er einen ganzen Schrank voll. Dennoch droht in dieser Saison völlig überraschend der Abstieg aus der 1.Vielseitigkeitsliga. Sechs von neun zu absolvierden Partien hat tamihiko beendet. Die bisherige Bilanz lautet mit 1-0-5 mehr als bitter. Offen sind noch die Spiele gegen den Tabellenzweiten Thoth (laufend, 6:6, nächstes Spiel Manitou), den direkten Abstiegskonkurrenten campino (1-0-3) und den völlig überforderten Romario (0-0-3 bei Torverhältnis 4:30). Um aus eigener Kraft die Klasse zu halten, müßte tami, wie er stadtintern liebevoll genannt wird, alle ausstehenden Spiele gewinnen. Dabei erscheint ein Erfolg über Thoth eher möglich als die vermeintlichen "Pflichtsiege" gegen campino und Romario. Denn während der Teamcaptain aus NoH gegen die direkten Gegner im Abstiegskampf Toledus (1-0-2) und euklid (2-0-2) jeweils mit 8-10 unterlegen war, siegte er gegen Titelaspirant Puff (3-1-1) klar mit 10-2. "Ich spiele alles was ich kann", sagt tamihiko selber leicht verzweifelt. Lammkeule (3-1-0 in Liga 2a), der nächste Saison oben mitmischen könnte, hat eine ganz eigene Erklärung für tamis Niederlagenserie. "Wie man knappe Spiele am Ende voll verschenkt hat tami von mir im olympischen Dvonnfinale gelernt. Ich muss sagen, er setzt das hervorragend um!"


Freitag, Januar 28, 2005

SanktPetersburg ersetzt Tongiaki
Hollinden gibt Spieleauswahl zur 3.Saison bekannt

Die ersten Reaktionen waren gemischt. "Locker - da ist das Triple ja fast sicher, " freut sich Assistenztrainer Madmax aus NightowlsHome. "Mit SanktPetersburg werden wir noch flexibler und schwerer auszurechnen." Dagegen ließ Cadrach seiner Enttäuschung freien Lauf. "Das ist eine _bodenlose_ Frechheit. Tongiaki wurde _nur_ gestrichen, weil ich da unschlagbar gut drin bin. Fehlt nur noch, dass die da demnächst Manitou an den Start bringen!" Auf einer Pressekonferenz heute morgen gab campino die Änderungen bekannt. Mit Lost Cities und Yinsh kehren zwei alte Bekannte in die Städteliga zurück, Geister und Dvonn müssen weichen. "Wir haben uns vorerst dazu entschieden Yinsh und Dvonn im Wechsel anzubieten. Eventuell wird die Rotation auch mal auf Go ausgeweitet", so der Bürgermeister von C12. "Lost Cities kam in der ersten Saison nicht so gut wie erwartet an, weil der Standardmodus ein Spiel war. Wir werden dort nun auf best of 7 wechseln." Außerdem sollen die Modi für Backgammon und Can't Stop überdacht werden. Die Entscheidung hier liegt aber beim neu gegründeten Beirat der Liga, der auf der Vollversammlung am Dienstag abend gewählt wurde. Beirat-Sprecher tamihiko71b kündigte "eine baldige Entscheidung" an.

Donnerstag, Januar 27, 2005

Neuerlicher Wettskandal - dieses Mal trifft es die VSL

Prinzenliga steht vor Eklat

Nur wenige Tage nach den Anschuldigungen gegenüber Lammkeule (die Gazzetta berichtete - die Untersuchungen laufen noch) wurde am heutigen Nachmittag ein zweiter Fall bekannt. Wieder trifft es einen jungen aufstrebenden Spieler, der nach aktueller Sachlage offensichtlich teilhaben wollte an dem großen Geldtopf in den BSW-Wettbüros. Romario, der MVP aus Overtime, seines Zeichens amtierender Stadtvogt, steht im Verdacht, auf seine eigenen Spiele Wetten in großer Talersumme platziert zu haben. Jedoch setzte er sein Vermögen nicht auf sich, sondern auf seine Gegner.

Aufgeflogen ist das Verhalten im Spiel gegen TORBEN (0:10). Im ersten Spiel noch unauffällig (Manitou), war der Ausgang des zweiten Spiels (Transamerica) mehr als seltsam. Zugegeben, TORBEN ist ein ernst zu nehmender Gegner, gegen den man durchaus auch verlieren kann, doch Romario verlor nicht einfach, er verschenkte das Spiel offensichtlich. "Oh, da habe ich doch tatsächlich eine Stadt vergessen" war von ihm zu hören. Unter den Zuschauern befand sich Tootles, der sich gegenüber der Gazzetta nach dem Spiel äußerte: "'Rom-Faktor' nannte er das ganze, aber ich habe mir da schon gedacht, dass da irgendwas nicht stimmt." Erhärtet wurde der Verdacht, als Romario in der nächsten Runde den Sieg TORBENs durch anfängerhaftes Spiel sicherte.

Oberschiedsrichter uvo - ebenfalls unter den Anwesenden und somit Zeuge des Geschehens - kündigte schon direkt im Anschluß an die Partie an, dass es zu einer Untersuchung kommen wird. Selbst VSL-Allstar ExkoSven konnte nur den Kopf schütteln: "So kümmerlich habe selbst ich nie ein Spiel verloren."

Es bleibt abzuwarten, ob auch bei den Niederlagen Romarios gegen hampelhorst (0:10) und gegen Thoth (4:10) Auffälligkeiten zu finden sind. Die VSL-Ligaleitung jedenfalls hat erste Schritte eingeleitet und das Unternehmen Wettradar.com eingeschaltet, um in den Wettbüros vor allem in den östlichen Teilen der BSW Nachforschungen zu beginnen.

Romario selbst war noch zu keiner Aussage bereit. Seine Anwälte haben ihm geraten, die Presse zu meiden.

Dienstag, Januar 25, 2005

Heaven&Hell - Zauberwald
Städtepokal-Finale in NoH ++ 50.000 Taler Siegprämie

Ein Höhepunkt jagt den nächsten! Kaum ist die Olympiade vorbei, schon hält der Städtepokal für 2 Teams ein ganz besonderes Highlight bereit: Das Finale! Dabei trifft der Erstligist "Zauberwald" auf den ambitionierten Drittligisten "Heaven & Hell", eine ausgesprochen reizvolle Paarung. Auf der Suche nach einer neutralen Austragungsstätte wurde diese Ehre dem alten und wohl auch neuen Meister "NightowlsHome" angetragen. Stadtoberhaupt Ashrah hat auch gleich begeistert zugesagt, entsprechende Räumlichkeiten bereit zu stellen.
The "Road to NoH" für beide Mannschaften: Der Zauberwald hatte auf dem Weg ins Finale einige schwere Brocken aus dem Weg zu räumen. In den ersten 3 Runden traf man durchweg auf Erstligisten, wobei man nur in der Partie bei "Las Vegas" Schwierigkeiten hatte und in die Verlängerung mußte. Die Klassenkameraden "Mittelerde" & "Hollinden" wurden dagegen locker bezwungen. Im Halbfinale gelang dann noch ein klarer Heimsieg über die Überflieger aus "Overtime", so dass man sich in den letzten 4 Wochen intensiv auf das Pokalfinale vorbereiten konnte. TC DunkelEnte im Gespräch: „Für uns ist der Saisonverlauf ein absoluter Traum. Eigentlich war unser Saisonziel als Aufsteiger in die höchste Spielklasse der Klassenerhalt, was auch sonst. Stattdessen spielen wir aber seit dem ersten Spieltag in der Spitzengruppe mit. Eine Platzierung unter den ersten 5 am Ende ist weiterhin machbar und wäre ein Riesenerfolg. Und jetzt auch noch das Pokalendspiel, als Sahnehäubchen oben drauf. Sicher, H&H ist ein ernstzunehmender Gegner. Aber wir werden unsere Chance suchen … und hoffentlich finden. Unser Team ist jedenfalls hochmotiviert und die ganze Stadt liegt im Pokalfieber …“
Der Weg von Heaven & Hell war auch nicht gerade ein Zuckerschlecken. Abgesehen vom Heimsieg gg. "EmeraldCity" zog man immer Hochkaräter aus dem Lostopf. Aber ganz gleich, ob sich "Carcassonne-Plage", "AngelsCorner" oder "Queen’s Gambit" in den Weg stellte, der Gegner wurde weggeputzt. Besonders beeindruckend dabei der 10-2 Halbfinalsieg im Auswärtsspiel bei QG, die bis dahin für ihre Heimstärke bekannt waren. Kurzum: H&H zeigt sich bestens gerüstet! So sieht es auch TC Knuddeluff: „Klar, der Aufstieg war das große Saisonziel, das haben wir schon erreicht. Die Erfolge im Pokal nehmen wir natürlich gerne mit. Und auch wenn wir als Drittligist nur Außenseiter im Finale sind, so werden wir alles probieren. Meine Jungs sind jedenfalls topfit und brennen auf ihren Einsatz! Und wer H&H kennt, der weiß: Wir haben noch das ein oder andere As im Ärmel …“
Seit Sonntag läuft die Spielzeit, die Städte haben ihre Teams mittlerweile berufen. Die Ansetzungen im Überblick, mit der gewohnten Gazzetta-Prognose:

Zauberwald - Heaven&Hell

Dvonn: Hurleburlebutz (1527 ELO) - yzemaze (1663 ELO)
Gleich der Knaller an Brett 1! Natürlich wird Hurleburlebutz alles für ihr Team geben, dafür ist sie bekannt. Trotzdem sind knapp 150 ELO-Pkt. Differenz bei einem Denkspiel wie Dvonn schon ein Pfund. Daher ist yze klarer Favorit. Verläuft hier alles nach Plan, wird H&H das Spiel gewinnen, und das in geschätzen 7 von 10 Fällen. Prognose daher: 30% - 70%

SanJuan: Jacque (1334)- Navarre (1365)
Auch eine spannende Geschichte! Ein Favorit ist hier nicht auszumachen, zu eng liegen hier die ELO-Werte und die individuellen Siegquoten beieinander. Einzig die größere Erfahrung spricht vielleicht für Navarre, aber wer weiß schon, wie oft Jacque SJ daheim schon gezuppelt hat? Außerdem ist bei SJ der Glücksfaktor doch zu groß, um sich hier auf einen Namen festzulegen, daher eine Prognose von 50% - 50%

Ligretto: maggihui (1443) - Mephisto (1548)
Wieder ein satter ELO-Vorsprung auf seiten von H&H. Dazu kommt die Erfahrung von Mephisto, den in ungezählten Spieleschlachten nur selten etwas erschüttern konnte. Auf der anderen Seite konnte maggihui in der Städteliga immer wieder mit tollen Ergebnissen überraschen. Sie legt ihre ganze Begeisterung in die Waagschale und wird sicher alles daran setzen, ihre eigene Prognose zu widerlegen. Dennoch: 30% - 70%

Cant Stop: BigFerret (1419) - Leia77 (1273)
BigFerret hat hier einen ähnlichen ELO-Vorsprung wie H&H bei Dvonn. Man könnte also fast meinen, dass sich diese beiden Partien damit wieder ausgleichen … könnte aber auch nur. Denn Leia77 ist mit weit über 300 CS-Duellen erfahren genug, die kleinste Schwäche auszunutzen, wenn sich der Zauberwäldler in die Wand traut. Dennoch geht BigFerret als Favorit in das Match und wird das CS auch in 7 von 10 Fällen für sich entscheiden, also 70% - 30%.

CafeInternational: DunkelEnte (1442) - daniel21 (1433)
Eine interessante Paarung, liegen beide Kontrahenten doch in allen wichtigen Kategorien nahezu gleichauf. Neben dem ähnlichen ELO-Wert haben sie auch eine fast identische Siegquote (> 60%) und etwas mehr als 100 2-er-Spiele auf dem Buckel. Damit beantwortet sich die Frage nach einem Favoriten von selbst: 50% - 50%

Backgammon: Wips (1275) - Naboki (1213)
Wips hat neben ihrem ELO-Vorteil auch deutlich mehr Erfahrung in Sachen Backgammon als Naboki. Damit geht sie als leichte Favoritin in die Partie. Leider ist BG aber bei nur „bo3“ zu glücksabhängig, um ihr eine überragende Favoritenstellung zuzuschanzen. Trotzdem reicht es zu 60% - 40%.

{evtl. Elfmeter: Hurleburlebutz - yzemaze}

Fazit: Heaven & Hell wird die Duelle in Dvonn & Ligo vermutlich gewinnen. In diesem Falle reicht ihnen dann schon ein weiterer Sieg aus den restlichen 4 Spielen, um das Elfmeterschießen zu erreichen, das scheint machbar. Und wenn sie sich zu ganz großem "Damentennis" aufraffen, entscheiden sie die Partie schon in der regulären Spielzeit. Der Zauberwald hingegen müsste schon einen sehr guten Tag erwischen, um nach 6 Spielen mit 8-4 zu triumphieren. Eigentlich kann die Strategie nur sein, sich über ein 6-6 ins Elfmeterschießen zu retten.
Tja, und dann? Kullert „Attika“ aus der Lostrommel, sackt der Zauberwald die 50.000 Taler Siegprämie ein. H&H könnte hingegen bei einer evtl. Entscheidung mittles CCE den Sekt schon kalt stellen. Bei den anderen 4 Möglichkeiten würden die Karten völlig neu gemischt … eine Prognose ist da unmöglich.

Aber ist nicht gerade das der Reiz am Pokal? Was nutzt denn schon alle Rechnerei, wenn bekanntermaßen die Planung den Zufall durch den Irrtum ersetzt …

Beiden Teams viel Erfolg und den Fans viel Spaß!

PS: Die TC’s beider Lager bemühen sich um einen einheitlichen Spieltermin, so dass die Zuschauer in den Genuss des ganzen Spiels kommen können. Außerdem ist eine Live-Übertragung im "ISR" geplant. Gerüchten zufolge soll Knuddeluff dabei sogar höchstpersönlich ihre große Klappe in Mikrofonnähe bringen ... die Gazzetta bleibt am Ball!

Montag, Januar 24, 2005

Lost Cities und das Glück

Olympiasieger TORBEN gesteht: "Es war Glück"


Für die Gazzetta ist nichts zu schwer. Es war nicht leicht, den untergetauchten TORBEN von seinem Gespräch mit Schach-Legende Bobby Fischer zu trennen, aber auf das Stichwort Lost Cities hin wurde er hellhörig. Da er gerade Gesprächslaune war, ist es gelungen ein gut gehütetes Geheimnis zu lüften. Es war tatsächlich Glück, dass TORBEN seinen Titel verteidigen konnte. Folgende Situation in der dritten Hauptrunde der Turniers im Spiel gegen gemoe beim Stand von 3:3 trat auf: TORBEN rechnet aus, dass er verliert, wenn gemoe noch die gelbe 9 spielt. Bei noch 2 Karten im Nachziehstapel weiß selbst der Laie, dass die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen nicht allzu groß ist, wenn man die vorletzte Karte zieht und die 9 nicht zieht. Doch das Glück hat ihn mal wieder verfolgt. Der Fachmann fühlt sich an den letztjährigen Wettbewerb erinnert als es in Runde 1 ebenfalls beim Stand von 3:3 gegen Ruediger eine ähnliche Situation mit der weißen 10 gab, die damals auch als letzte Karte im Stapel lag. So ist TORBEN nach einem WM-Titel und zwei Olympiasiegen auf dem besten Wege zur Lost Cities-Legende zu werden. In diesem Sinne wünscht die Gazzetta weiterhin viel Glück und grüßt ganz herzlich Bobby Fischer.


Olympia: Die Nachwirkungen

Völlig frustrierter Tootles plant Auszug aus Babylon


Noch vor Olympia konnte man ihn hören: "Ich hole neben Street Soccer noch mindestens eine Gold-Medaille." So sprach Tootles daher, wenn er nicht gerade im VSL-Channel am Jammern war. Nach einer auf ganzer Linie enttäuschenden Leistung (beste Platzierung Platz 15 im Biathlon und ein Erstrundenaus im Street Soccer) versucht er sich mit einem Stadtstreit in Babylon abzulenken. Er redet von bis zu 7 Ausbürgerungen in den nächsten Tagen.

Ein vor dem brennenden Rathaus stehender Speedy- wollte sich zu den Vorfällen nicht äußern.

Der Altmeister meldet sich zurueck !

"Wieder 'n bisschen Niveau reinbringen..!"


Heimlich, still und leise sollte es wohl von statten gehen. Dennoch blieb es den wachsamen Augen der Gazzetta-Mitarbeiter nicht verborgen, dass der dreifache Olympia-Goldmedaillengewinner TORBEN einen Wiedereinstieg in die CCE-Liga plant. Unter den zahlreichen Neuanmeldungen fuer die kommende Saison, die der Ligaleitung vorliegen, fand sich auch eine Bewerbung des obengenannten Spielers, der fuer seinen neuen Verein "Poeppels United" anzutreten beabsichtigt.

Natuerlich gab diese sensationelle Nachricht Anlass zu den wildesten Spekulationen: "Im Stadtchat hat er irgendwas von 'bisschen Niveau reinbringen' genuschelt", weiss Baeng. Der Langzeitverletzte sfolz geht sogar noch einen Schritt weiter: "Recht hat er! Guck sich doch mal einer die Finalteilnehmer des diesjaehrigen Olympia-Turniers an: Ok, Lammkeule kommt einigermassen an meine Qualitaeten 'ran, aber der Rest? Die sollten alle lieber zum Hallen-Halma wechseln!", wetterte er. Attika-Turniermeister und CCE-Haudegen ExkoSven sind die Motive hingegen "..voellig egal. Ich will den Kerl einfach in meine Gruppe gelost bekommen, um ihm dann mal richtig die Grenzen aufzeigen zu koennen.".

Offizielle Stellungnahmen hinsichtlich des Wiedereinstiegs blieben bisher aus. Vom stellvertretenden Stellvertreter seines offiziellen Pressesprechers wurden die Reporterscharen mit den Worten: "Herr TORBEN hat heute frueh seinen wohlverdienten Urlaub auf den Pyjamas angetreten, um sich von den Olympia-Strapazen zu erholen. Die Oeffentlichkeit muss sich leider bis zur naechsten Pressekonferenz gedulden, die vorrausichtlich in den naechsten Tagen stattfinden wird." vertroestet.

Lammkeule unschuldig!?
"Ell vertraut mir und hält genau wie ich an meiner Unschuld fest"

Gazzetta: Herr Lammkeule, was sagen sie zu den Anschuldigungen, sie hätten Spiele verschoben, um sich selbst oder ihrer Stadt finanzielle Vorteile zu verschaffen? (Die Gazzetta berichtete)
Lammkeule: Diese Vorwürfe sind völlig unbegründet. Ich habe mir durch die Niederlagen im Dvonn oder CC keinen Vorteil verschafft, da ich aus völliger Selbstüberschätzung bewusst jedes Mal auf mich selbst getippt habe. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, mit sofortiger Wirkung meinen Heimatverein Hertha BSW zu verlassen.

Gazzetta: Implizit behaupten sie also, die Gazzetta habe schlecht recherchiert?
Lammkeule: Nun ja. Bei Recherchen, selbst wenn sie die - für ihre gute Recherchearbeit bekannte - Gazzetta macht, können immer kleine Fehler auftreten, die ein wenig von der Wahrheit abweichen.

Gazzetta: Könnte es sich um eine gezielte Schmutzkampagne gegen ihre Person handeln? Etwa von verhinderten Möchtegernstars wie Romario, Yggdrasil oder yzemaze?
Lammkeule: Vermutlich, ja. Aber ich habe jetzt keine der genannten Personen speziell unter Verdacht. Ich bin mir aber sehr wohl darüber im klaren, dass ich nicht nur Freunde habe. Wenn sie jemanden suchen, der ihre Skandale dementiert und möglicherweise mit Gericht droht, wenden sie sich doch einfach an Golbin :-)

Gazzetta: Sie trauen also dem Pöppel-Syndikat derart perfide Machenschaften zu?
Lammkeule: Ich traue sie ihm nicht nur zu, sondern habe sie sogar selbst miterlebt! So "zwang" er mich, einen bis ins kleinste Detail sauber recherchierten Bericht umzuschreiben.

Gazzetta: Wie verkraftet ihre Familie es, wenn sie am Frühstückstisch aus der Zeitung erfahren, dass ihr Alpha-Spieler in dubiose Geschäfte verwickelt sein soll?
Lammkeule: Ell hat sich mittlerweile damit abgefunden. Sie vertraut mir und hält genau wie ich an meiner Unschuld fest. Schlimmer ist es für unsere Bekannten, die es uns übel nehmen, mehr über unser Privatleben aus der Presse als von uns selbst zu erfahren ;-)

Gazzetta: Werden Sie ihre Profikarriere fortsetzen?
Lammkeule: Nun ja, nicht mehr in dem bisher gewohnten Umfang von mindestens 10 Stunden BSW pro Tag. Ich plane weiterhin, mich von diversen Ligen abzumelden, bis auf die CCE-Liga, in der TORBEN nächste Saison wieder angreifen möchte :-) Eigentlich wollte ich noch in die Attika-Liga einsteigen, aber irgendwann nach 500 Spielen fehlt einem auch der Reiz.

Gazzetta: Rechnen sie sich trotz des Skandals noch Chancen aus, zum Brettspieler des Jahres gekürt zu werden, oder halten sie da ihren Mentor hampelhorst oder gar Altstar TORBEN für die Favoriten?
Lammkeule: Puh, das kann ich schlecht einschätzen. Ich glaube jemandem, der sich im Dvonn-Olympiafinale im vorletzten Zug gegen den Sieg entscheidet oder sich beim CC-Finale der deutschen Meisterschaft um eine Kurve verzählt, fehlt noch das gewisse Etwas für diesen ehrenhaften Titel. Aber selbstverständlich strebe ich auch in Zukunft dieses Fernziel an.

Gazzetta: Herr Lammkeule, herzlichen Dank für das Interview und viel Glück in allen Lebenslagen, auf und abseits des Spielbretts :-)

Interview: R. Bert Hoyzer
"Völlig unvorstellbar"
Lammkeule galt als großes Talent

Durch gezielten Wettbetrug beim Olympia-Tippspiel soll sich BSW-Jungstar Lammkeule (22) die Bronzemedaille im Tippspiel und seiner Stadt Besserwisserministerium auf diese Weise mehrere tausend Taler Preisgeld gesichert haben. Dem Olympischen Komitee der Brettspielwelt (OKB) liegen seriöse Zeugenaussagen vor, demzufolge der Verdächtige gezielt Wettbewerbe durch absichtliche Niederlagen in Finalspielen manipuliert haben soll. So legen Indizien nahe, dass er im Dvonn vor dem entscheidenden Finalspiel seinem Gegner tamihiko71b gegenüber geäussert habe, dass dieser spielen könne wie er wolle, da er ihn sowieso gewinnen lasse. Weiteres Aufsehen erregte sein erstaunlich schwaches Abschneiden im Carcassonne-Wettbewerb. Beim Wettanbieter ottsed gingen enorm hohe Wetten aus dem norddeutschen Raum auf Gold für den 30:1-Aussenseiter TORBEN ein, so dass Fachkreise auch hier von Schiebung sprechen.

Wer ist der Mann, der praktisch über Nacht in die Schlagzeilen geraten ist, der, bestätigen sich die Vorwürfe, die Grundfesten des deutschen Brettspiels erschüttert? Wer ist Lammkeule? Lammkeule ist jung, sieht gut aus und galt als der shooting-star der deutschen Brettspielbranche. Der unter Manipulations-Verdacht geratene Student stand vor einer großen Karriere als Profispieler. "Für mich ist es völlig unvorstellbar, dass sich jemand mit diesen Aufstiegsmöglichkeiten seinen Weg so verbaut", sagt hampelhorst, Starspieler des Abonnement-Meister "horst und die hampels", der Lammkeule als "großes Talent mit blendenden Aussichten im Profi-Brettspiel" charakterisierte. "Ich kenne ihn seit vielen Jahren, habe seine ganze Entwicklung vom Jugendalter verfolgt. Diese Nachricht ist ein Schock für mich."

Auf die Frage, weshalb er professioneller Brettspieler geworden sei, antwortete Lammkeule: "Och, irgendwann im Herbst 2001 war mir langweilig und als ich so im Internet surfte, entdeckte ich die Brettspielwelt (BSW). Da ich schnell merkte, dass mir nur wenige das Wasser reichen konnten, trainierte ich bald eisenhart, um Profi zu werden." Der Zocker, der als Hobbies neben Fussball und Musik (vor allem Jazz) auch Frauen (Freunde nennen ihn auch "Ell Womanizer") angab, profitierte nach eigener Darstellung auch von seinen Trainingseinheiten mit Altstar TORBEN und oben erwähntem hampelhorst: "Ich bekam immer die Möglichkeit, mich mit den besten zu messen, in sportlicher und persönlicher Hinsicht. Hinzu kommen mittlerweile viele Bekanntschaften und Freundschaften in, um und ausserhalb der BSW, die sich in den Jahren aufgebaut haben und die ich immer noch gerne pflege." Zum perfekten Bild fügt sich, dass der junge Mann inzwischen glücklich mit einer ebenfalls ambitionierten Spielerin verlobt ist (die Gazzetta berichtete).

In den zurückliegenden dreieinhalb Jahren hat der 22-jährige Profi alle Ausbildungsstufen für Brettspieler in der BSW durchlaufen. "Er ist ständig durch das komplette Beobachtungssystem beurteilt worden und wäre mit 22 Jahren nie für Olympia gemeldet worden, wenn es in der Vergangenheit irgendwelche Auffälligkeiten gegeben hätte", meinte sein Bürgermeister ascot (Besserwisserministerium). Seit 2001 spielt Lammkeule in der BSW, seit 2002 ist er Profi. Ebenfalls seit 2002 ist er in diversen Ligen aktiv und titeldekoriert. Der Höhepunkt seiner Karriere waren die abgelaufenen Olympischen Spiele, mit 4 Gold- und 3 Silbermedaillen dominierte der Jungstar scheinbar nach Belieben. Ein fader Beigeschmack bleibt, bis geklärt ist, ob überhaupt eine Medaille ohne Manipulation erreicht wurde. Sein grösster Fan ExkoSven hält aber auf jeden Fall zu ihm: "Wenn das alles nur gekauft war, will ich nur noch RoteLaterne heissen."
Hammer-BS auf dem Backgammon-Thron
9:8 im Finale gegen ThomasBetz ++ Gold für Andoria!

Aus dem Schachsport stammt die alte Weisheit: „Nichts ist schwieriger, als eine eigentlich gewonnene Partie dann auch tatsächlich zu gewinnen.“ Seit Sonntag gilt das auch für Backgammon. Denn in einem spektakulären Endspiel sah ThomasBetz (Las Vegas) eigentlich wie der sichere Sieger aus. Sehr „eigentlich“. Aber dann machte Hammer-BS (Andoria) seinen Namen zum Programm; er schlug zu. Eben „B & S“, also brutal & schmerzhaft.
Zum Spielverlauf: In einem Match auf 9 Siegpunkte hatte ThomasBetz den besseren Start, schnell lag er 3-0 in Führung, das Spiel lief wie von selbst. Und wenn der für seine „Slowhand“ bekannte TB auf ein akzeptables Spieltempo kommt, kann das nur eins bedeuten: Es gab für Schwarz echt nicht viel zu überlegen - die Züge ergaben sich meist von selbst.
Favorit Hammer hingegen tat sich schwer seine orangen Steine ins Spiel zu bringen, die ersten Doppelangebote mußte er allesamt ablehnen. Trotzdem gelang es ihm dann, das Spiel etwas zu drehen und zum 4-4 auszugleichen.
Die auf der Tribüne versammelte Backgammon-Prominenz freute sich da schon auf spannendes „Steinchenschieben“, um kurz darauf doch eines Besseren belehrt zu werden. Denn ohne mit der Wimper zu zucken fand TB nach der kurzen Schwächephase wieder zu seiner Form und zog erneut auf 8-4 davon. Ein einziger, lächerlicher Punkt fehlte ihm zum Gold, die Partie war quasi entschieden. So sahen es auch die Fans, die schon mal Kartoffeln für das Mittagessen aufsetzten. Denn jeder war sich sicher: Das Match ist doch bestimmt gleich zuende. Wer konnte da auch ahnen, dass TB von jetzt ab keinen Punkt mehr machen sollte? Nun denn, die letzten 3 Partien im Detail:

Drittletzte Partie, Spielstand: TB – Hammer = 8-4 (Crawford-Spiel)
Wenn man 4-8 in einem 9-Pkt.-Match zurückliegt und in diesem einen Spiel dann nicht gedoppelt werden darf (Crawford-Rule), stehen die Chancen für ein wundersames Comeback bei exakt 15%. Hammer wusste das und handelte entsprechend dem guten alten Motto: „Du hast keine Chance, also nutze sie.“
In diesem Spiel ließ er zum ersten Mal seine spielerische Klasse aufblitzen. Mit glänzendem Checker-Play gelang es ihm, einen schwarzen Stein hinter seiner 6-er Prime zu fangen. Von da ab spielte er mit sauberer Technik voll auf das Gammon, in dem er seine Prime vorne anslottete und sich dabei auch das ein oder andere Mal absichtlich schlagen ließ, um im schwarzen Heimfeld noch mal nach dem Rechten zu schauen. Auf diese Weise konnte er dort noch 2 Blots abgreifen, so dass TB mit 3 Steinen hinter der 6-er Prime stand. Dieser konnte aber ankern, so dass Orange nie zu einem Closed-Board kam. Beim abschließenden Bear-Off zog Hammer seine Steine sicher aus dem Board, während TB seine 3 Nachzügler locker um das Brett spielte und das Gammon rettete. Gutes BG, aber nur ein Punkt für Hammer-BS.

Zweitletzte Partie, Spielstand: TB – Hammer = 8-5
Wie es sich für den zurückliegenden Spieler gehört, doppelte Hammer mit großem Spielverständnis bei der erstbesten Gelegenheit, TB nahm selbstverständlich an, es ging also um 2 Punkte.
In einer engen Partie arbeitete sich Schwarz, also TB einen Rennvorteil heraus. Einen hohen Pasch nahm Orange dann fälschlicherweise zum Anlass, die „Holding-Position“ aufzugeben und das Rennen einzuleiten. TB nahm dankend an, löste den Kontakt ganz auf und hielt dann bis zum Ende seinen Rennvorsprung, als sich beim Ausspielen kurz vor Spielende folgende Situation ergab: Hammer lag mit 5 eigenen gegenüber 2 schwarzen Steinen klar im Hintertreffen, war aber am Wurf. Die Lage war ebenso hoffnungslos wie eindeutig: Orange brauchte einen hohen Pasch, während Schwarz im nächsten Wurf nicht fertig ausspielen durfte. Die Chancen für diesen Ablauf lagen bei 1:40, oder auch 3%, wohlwollend gerundet. Und auch den Fans war klar: Der Drops ist gelutscht, die Messe gelesen, die Kuh vom Eis, der Käs gegessen …
Doch das wundersame geschah: Hammer warf unbeeindruckt schlicht Pasch 6, ein Raunen durchschnitt die atemlose Stille. Aber selbst hier war TB noch nicht verloren, denn mit einem Stein auf dem 5er- und dem anderen auf dem 2er-Punkt, hat man nahezu eine „fifty-fifty-chance“ auf Ausspielen. Und tatsächlich, er warf die geforderten 7 Augen, aber leider in der Kombination 4/3. Um einen Stein geschlagen musste er mit ansehen, wie Hammer das Spiel beendete und 2 Punkte einsackte.
Spätestens jetzt war jedem Fan klar, warum der Mann fast zu spät zum Finale erschienen war: Er hatte wohl noch vor dem Endspiel auf den letzten Drücker ein paar Kerzen im Braunschweiger Dom entzündet …

Matchpartie, Spielstand: TB – Hammer = 8-7
Wieder ein frühes Doppel von Hammer, wieder ein Take, damit war klar: Das war die alles entscheidende Partie. Und sie wurde so packend wie keine andere zuvor, ein echter Showdown!
Wie in den meisten Spielen zuvor gelang es TB auch hier, eine bessere Stellung aufzubauen. Er hatte schnell eine solide Prime, Hammer stand dahinter; es sah hoffnungslos aus. Und trotz ungenauen Spiels gelang es Schwarz, einige orangefarbene Steine zu schlagen und sein Board zu schließen. Hammer stand auf der Bar, sah sich einem Closed-Board gegenüber und war der Aufgabe nahe. Die Lage? Hoffnungslos. Die Chancen? Gegen Null. Die Stimmung? Im Keller. Wieder schien der Drops gelutscht, die Messe gelesen … Ihr wisst schon.
Aber war es die Vorfreude, war es mangelndes Spielverständnis, war es die Aufregung … TB machte kleine Fehler beim sicheren Ausspielen. Und so kam es, wie es kommen sollte. Mit 5 Steinen auf seinen beiden höchsten Punkten … schmiss er ... Pasch 5! Gezwungen, 4 Steine auszuspielen, ließ er einen Blot auf dem 3er-Punkt. Fatal …
Dies war Hammers allerletzte Chance, aber auch wirklich die allerallerletzte. Jetzt eine 3 und er wäre wieder „back in business“, andernfalls ... aus & vorbei … und er schmiss … 6/3!!
Wow, das war was für die Fans, die Ränge tobten … Sofort munkelten einige: "Hey, von wegen Kerzen im Braunschweiger Dom ... alles Quatsch ... Wenn der mal nicht ... in Köln ... im Dom ... Was? Ja, genau!!"
Selbst jetzt war das Spiel zwar weit entfernt von entschieden, denn TB drohte dauernd mit der Flucht aus dem orangen Lager. Und da er vorher bereits 8 Steine ausgespielt hatte, hätte das locker zum Sieg gereicht. Aber Hammer gab sich keine Blöße mehr. Jeder Fluchtversuch wurde zielsicher abgefangen, der schwarze Stein später eingeschlossen, und als Orange dann schlussendlich beim Ausspielen die höchsten Punkte auflöste, hätte Schwarz schon wieder sofort reinkommen müssen, um das Spiel noch zu biegen. Tat er aber viel zu spät, so dass Orange seinen Vorsprung ins Ziel retten konnte. Ende, Aus, Gold für Hammer-BS, Silber für ThomasBetz!

Bitterer als hier kann man den sicher geglaubten Sieg kaum verlieren, aber TB trug es mit Fassung. Respekt für diese sportlich faire Haltung. Und Glückwunsch an beide zu diesem denkwürdigen Finale, dass eigentlich keinen Sieger verdient hatte …

PS: Ach ja, Augenzeugen wollen Hammer um 13.45 Uhr, also direkt nach dem Finale gesehen haben. Angeblich soll er völlig erschöpft, aber freudestrahlend den Kölner Dom verlassen haben ... mit dem Lappi unter'm Arm ...

Samstag, Januar 22, 2005

Yinsh: tamihiko71b holt 3. Gold nach packendem Finale vs. rom!

Als bekannt wurde, dass beim Turnier nach ELO gesetzt wird, handelte hampelhorst (Hollinden) ohne zu zögern. In einigen von über den Daumen gepeilten 0 Spannung geprägten Blitz-Partien gegen Mitbürger campino, die teilweise unter 1 Min. dauerten, crashte er "aus Buchholzgründen" seine ELO, um dann in der 1. Runde Yinsh-Wunder Go-ofy zugelost zu bekommen.
Noch vor Turnierbeginn bat TORBEN um eine Verschiebung des Turniers um eine Stunde, da er es sich gerade daheim so richtig gemütlich gemacht hatte, mit einer Pizza im Ofen. Der Antrag wurde allerdings von der Turnierleitung abgelehnt.
Nach der Vorrunde qualifiziert für's Final Four: TORBEN, tamihiko71b und Romario. Außerdem schaffte rom den Sprung ins Halbfinale, dem ein Remis gegen hampelhorst reichte. Dies aber auch nur, weil kostra und Naphets sich ebenfalls mit einem Remis gegenseitig rauskegelt hatten.
Die Halbfinals lauteten: tamihiko71b - Romario und TORBEN - rom.
Als erster zog tamihiko71b ins Finale ein, der Romario deutlich mit 3:1 und 3:2 abfertigte.
Im 2. Halbfinale traf rom dann auf TORBEN, der sich völlig entkräftet (die Pizza war wohl verkohlt) in die Endrunde geschleppt hatte. Folglich war bei TORBEN bereits vor dem Match "der Akku leer" und rom gelang in der ersten Partie ein auf diesem hohen Niveau eher seltenes 3:0, mit dem er frühzeitig seinen Finaleinzug markierte. Das zweite Spiel endete 3:2 für TORBEN, war aber letztlich ohne Bedeutung.
Im Spiel um Bronze einigten sich TORBEN und Romario einvernehmlich, das Match auf 1 Spiel zu reduzieren. Verständlich, denn beide sind nun mal nicht mehr die Youngsters von früher und die bis dato 12 (!) Partien hatten viel Kraft gekostet. Scheinbar wollten sie die Sache einfach nur noch irgendwie hinter sich bringen. In einem knappen Match konnte sich TORBEN dann schließlich „auf dem Zahnfleisch gehend“ durchsetzen und sich einen Podiumsplatz sichern. Ja, es ist Bronze! Bereits vor dem Turnier gestand TORBEN zwar, dass er bei CCJuS wahrscheinlich höhere Chancen auf Gold gehabt hätte, aber er lieber bei Yinsh "etwas reißen" möchte. Im großen und ganzen war er am Ende mit Bronze zufrieden.

Zum Finale zwischen tamihiko71b und rom:

1. Partie:
Das Publikum sah gutes Yinsh, aber tami agierte immer etwas spritziger und druckvoller, was er dann auch zu einem 3:2-Erfolg ummünzen konnte. Trotz des scheinbar knappen Ergebnisses kam rom hier für einen Sieg eigentlich nie in Frage.

2. Partie, oder auch "Das Jahrhundertmatch":
Wow, das war die Show! Einigen Fans blieb am Ende das Herz stehen ...
Die Ausgangslage war klar: Nur ein Sieg hielt rom im Match, bei 3:1 hätte er sogar sofort Gold.
Zum Spielverlauf: rom kam gut rein, bastelte gemütlich an seiner Stellung und dachte ab und an: "Hey, du stehst gut, das wird was ..." Die Zeit (10 min. pro Partie & Spieler) verstrich auch gemütlich vor sich hin, und als rom dann bei seiner 2:1-Ringführung vom Brett (überall Steine, rappelvolles Board!) wieder mal auf die Uhr schaute, blinkte es fast schon: Beide hatten noch ca. 1 Minute - und ein Ende der Partie war noch lange nicht in Sicht! Von da ab spielten beide Blitz-Yinsh, kein Zug dauerte länger als 5 sec., eher war es noch kürzer. Ab 30 sec. Restzeit springt die Anzeige dann von Schwarz auf Rot, sprich: allerhöchste Eisenbahn ... Genau da räumte tami seinen 2. Ring ab, damit ging er mit 5:4 in Führung => rom musste also unbedingt noch einen Ring machen, und das mit 15 sec. auf der Uhr! Aber er sprang im nächsten Zug in eine Reihe, die für tami nicht zu erreichen war, und konnte sie dann auch abräumen. Zu seiner Zeitnot kam dann jedoch der Umstand hinzu, dass es leider 6 Steine waren, er also noch die Randpunkte seiner Reihe markieren durfte. Normalerweise kein Problem, wenn man noch Minuten auf der Uhr hat, aber hier, bei wenigen Restsekunden? Nun ja, es gelang ihm ... und wie in schlechten "James Bond-Filmen" blieb die Uhr bei 5 Sekunden Rest stehen! Die Fans tobten! Kurze Pause, Entscheidungspartie ...

3. Partie:
Drawseat, Weiß für rom, also leicht im Nachteil. Trotzdem fand er gut ins Match und es vielversprechend aus. Er konnte Druck aufbauen, tami hingegen stand passiv und musste viel decken. In einer ziemlich komplexen Stellung entschloss der sich dann zum Opfer, indem er mit seinem gefangenen Ring vom Rand in die Mitte sprang und rom damit seine Reihe ermöglichte. Dieser augenscheinliche Vorteil erwies sich für rom aber langfristig als Nachteil, denn von da ab ging die Partie ganz allmählich den Bach runter. rom spielte immer schwächer; verlor erst komplett die Linie und dann das Spiel mit 2:3.

Für tamihiko71b ist es bereits sein 3. Gold und mit Go, Dvonn und Yinsh konnte er alle 3 "abstrakten" Disziplinen für sich entscheiden ... Gratulation tami!

Freitag, Januar 21, 2005

Die Europameister melden sich zurück!
Defdamesdompi und Kulko sichern Midgard den Doppelsieg im Alea-Vierkampf

Nein es war wieder einmal nicht die Olympiade der Midgarder. Mit dem Europameistertitel in der Mannschaft in der Tasche sollte diesmal der grosse Angriff auf den Medaillenspiegel erfolgen. Doch es hagelte wie schon in der Städteliga oft nur knappe Niederlagen.
Vor allem Starspieler Puff steckte den Ausfall seiner Paradedisziplin Bohnduell alles andere als gut weg. Der in vielen Disziplinen als Mitfavorit angetretene VSL-Erstligist konnte bis jetzt nur eine einzige Medaille (Bronze im Kuk gewinnen). Auch der belgische Legionär Defdamesdompi blieb in seinen Paradedisziplinen Meuterer und Fürsten von Florenz deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Doch nachdem EiNSTEiN am Vortag bei einem gemütlichen Piranha Pedro die erste Silbermedaille für die Kleinstadt aus der Ebene der trockenen Kehlen geholt hatte war der Druck auf die anderen Mannschaftsmitglieder ins Unermeßliche gewachsen. In der Königsdisziplin der Strategen, dem Alea-Vierkampf wollten sie die am Sonntag beim Fürstenturnier durch Leichtsinnsfehler noch verspielte Goldmedaille einfahren.

Aber die Konkurrenz war stark und so startete man mit dem recht durchwachsenen Resultat von nur einem Sieg (Defdamesdompi) und zwei 2. Plätzen. Aber danach zeigten sie, warum sie auch dieses Jahr in Herne wieder zu den wenigen Teams gehören, denen es zuzutrauen ist Abonnementmeister Horst und seinen Hampels die Show zu stehlen.

In San Juan das perfekte Ergebnis von 3 Siegen und auch in den späteren Runden musste man den Sieg nur an Mitglieder des eigenen Team abtreten. In der eigentlichen Schwächesdisziplin Puerto Rico gelang Defdamesdompi und Kulko dennoch der Doppelsieg an Tisch 1, während Puff sich an Tisch 2 durchsetzen konnte. Nur durch (un)-günstige Tie-Breaker wurde verhindert, dass am Finaltisch die Midgarder unter sich waren. Eine Tatsache, die sich auf lange Sicht als vorteilhaft herausstellen sollte.

In der letzten Runde (Fürsten von Florenz) spielten der ungeschlagene Defdamesdompi, Puff, Otter und Tintin also um die Goldmedaille. während Kulko sich an Tisch zwei bei HaeuslMaeusl für die Niederlage im Fürstenfinale revangieren wollte. Hier war die Entscheidung auch relativ schnell gefallen, nachdem ein sich Haeusl mit campino und Thoth bei der Gauklertaktik gegenseitig zerfleischte konnte der Kapitän der Midgarder einen souveränen Sieg als Baumeister einfahren. Die Medaille war gesichert und alle Augen richteten sich auf das Finale. Hier wogte das Spiel lange Zeit hinterher, da jeder Spieler mit unorthodoxen Strategien versuchte den anderen davonzuziehen. So hatte Baumeister Defdamesdompi am Ende zwar eine schöne Parklandschaft aber nur 2 der wichtigen Prestigekarten. Otter und Puff steigerten sich um den 7. Gaukler bis auf 1000 Dukaten hoch, was Tintin als lachender Dritter ausnutzen konnte und die beiden mit 1 bzw. 2 Punkten Rückstand hinter sich lassen konnte.

Doch Gold ließ sich Defdamesdompi diesmal nicht entgehen. Mit 4 Siegen in 4 Partien darf er sich jetzt für ein Jahr verdient auf dem Strategen-Olymp sonnen. Silber ging an Mannschaftskamerad Kulko während es für Tintin immerhin noch zu bronzenen Medaille reichte.

Nacht mit Pedro durchgesoffen
Lammkeule muss für sein Partyleben teuer bezahlen

Noch vorgestern abend zu später Stunde war er der umjubelte Held: Lammkeule hatte völlig unerwartet Gold im Piranha Pedro gewonnen und seine Medaillenbilanz auf 3 Gold, 3 Silber ausgebaut. Gestern abend flüchtete er wortlos vor allen Mikrofonen und Kameras. Im Händler und Baumeister war er nach seinen 2 Gold (CCE und CC-VS) und einem Silber (CC) erneut der Topfavorit. Mit meBenni, Liene und Go-ofy hatte er auch eine vermeintlich leichte Vorrundengruppe. Doch Liene, die Lammkeule mit 225-196 klar im Griff hatte, beschrieb passend in welcher Verfassung ihr Gegner war. "Der saß so platt am Tisch wie mein Macker, wenn er 3mal in Folge ran mußte." Und rincewind bestätigte die Vermutung. "Wir haben halt noch bis halb 6 in der Früh mim Pedro unten in der Bar gesessen und das Gold gefeiert. Immer wenn Pedro meinte er müsse jetzt aber doch mal ins Bett - es könne ja sein, dass jmd., zu früher Stunde schon spielen will - orderte Keule noch ne neue Runde. Ell hat ihn dann danach nach Hause gerollt." Mit einer weiteren Niederlage gegen meBenni war für den Mann aus dem Besserwisserministerium das Aus in der Vorrunde besiegelt. Zuschauerin Lysiana vermutete, dass "ihm scheinbar die Verlobung die Kräfte entzieht".
Die Ergebnisse der HuB-Entscheidung lagen bei Redaktionsschluß noch nicht vor. In der Finalgruppe kämpfen Zerberus, Meami, rom und Hawk023 um die Medaillen.
"Who the f*** is Karnak?"
36-jähriger Niederländer spielt das komplette SU-Octhalon-Feld in Grund und Boden

Über Nacht wurde er berühmt: Karnak aus EnglishTown hatte bisher ein ruhiges Leben in der BrettspielWelt - er verbrachte viel Zeit mit Solospielen. So wunderte auch seine Anmeldung zum SU-Octhalon nicht wirklich. Seine Stärke dort war so gut wie allen Spielern aber nicht bekannt. Als dann die 20 Teilnehmer im durch ein wackelndes Puppet hektische BlackBox klickten, da fiel die 9 von Karnak in der Aufregung nicht weiter auf. Doch was darauf folgte war eine wahre Demonstration: 66494 Pkte im MahJongg, 710 Pkte im Solowürfeln, 1079 Pkte in SolcheStrolche, 66 im Wechselfieber, 20454 Pkte im MogelPat, 529 Pkte im Kniffel und 102393 Pkte im Sologammon - das alles unter engem Zeitdruck! Karnak war ohne Konkurrenz und sicherte sich mit einem neuen Fabelweltrekord von 11349 Punkten das Gold im SU-Octhalon. Der Rest des Feldes beschränkte sich auf einen spannenden Kampf um Silber. Hier hat der ursprünglich als Favorit gehandelte uvo durch ein starkes Finish am Ende die Nase vorn und landete mit fast 1000 Punkten Rückstand auf Platz 2. Die gut gestarteten Madmax (4.) und TORBEN (5.) hatten hinten raus im Sologammon zu große Probleme und mußten auch noch Emmitt passieren lassen, der sich über Bronze freute. "Echt schön - eine Medaille in einem solch starken Feld!" Silbermedaillengewinner uvo stellte auch klar: "Ich hätte vielleicht noch ein paar Punkte rausholen können - niemals aber 1000."
"Gold, es ist Gold!"
Lysiana rückt nach vorn

Die Frage nach dem Olympiasieger im Bazaar war für alle Experten genau die Frage, ob uvo gegen Mechti oder Mechti gegen uvo gewinnt. Die beiden beherrschten die Bazaarszene über Jahre. Für Gildenmeisterin Lysiana war der 3.Platz dahinter stets gebucht. Der Fahrplan für die diesjährige Olympiaentscheidung war damit auch klar: In Runde 4 oder 5 treffen die ungeschlagenen uvo und Mechti aufeinander und bestreiten das vorgezogene Endspiel. Doch alle sollten sich täuschen. Denn nach 4 Runden hatten zwar genau zwei Spieler 4 Siege - keiner der beiden hieß aber uvo oder Mechti. Während Lysiana in einem packenden Spiel Mechti niedergekämpft hatte, zeigte uvo erste Konditionsschwächen als Folge seines harten Olympiaprogramms. Der Mann, der mit 3mal Gold (Nordische Kombination, Clans, BlackBox) und 1mal Silber (SU-Octhalon) einer der Überflieger der Spiele ist, unterlag dem CI-Olympiasieger spooz. So freute sich Lysiana in den folgenden Spielen über vermeintlich leichtere Gegner, weil der zweite Brocken uvo ihr erspart blieb. Die extrovertierte Bewohnerin von GamesIsland 2 feiert damit ungeschlagen ihren ersten Olympiasieg. "Geilo, geilo! Ich bin überglücklich!"

Die sportliche Enttäuschung des Turniers war der durch seine ELO gesetzte Baeng. Er blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Baeng zeigte sich aber am folgenden Tag gut erholt und sicherte sich überlegen den Olympiasieg im Geister durch einen 4-0 Finalsieg gegen hampelhorst.

Mittwoch, Januar 19, 2005

*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 18.01.

Bazaar (Einzel)

Gold - Lysiana (GameIsland2)
Silber - uvo (Ankh-Morpork)
Bronze - Mechti (ARMfeld)

SanktPetersburg (Einzel)

Gold - Sir_Dooth (Las Vegas)
Silber - Tiker (EDEN)
Bronze - Jako (Mysteria)

Dienstag, Januar 18, 2005

*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 17.01.

T-Party (Einzel)

Gold - isi30 (Ruehrei)
Silber - Barnabas (Da-wo-der-Pfeffer-wächst)
Bronze - Alynscia (Düsterwald)

Clans (Einzel)

Gold - uvo (Ankh-Morpork)
Silber - tamihiko71b (NightowlsHome)
Bronze - Leidwolf (ParadiseCity)

Carcassonne (Einzel)

Gold - TORBEN (Hollinden)
Silber - Lammkeule (Besserwisserministerium)
Bronze - Mermadin (AngelsCorner)

Sonntag, Januar 16, 2005

*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 16.01.

Black Box (Einzel)

Gold - uvo (Anhk-Morpork)
Silber - SLC (@home)
Bronze - zass (Roma)

Lucky Star (Einzel)

Gold - Yggdrasil (AngelsCorner)
Silber - Toledus (Matrix)
Bronze - Golbin (LosVelozes)

Funkenschlag (Einzel)

Gold - *TimTim (Teenytown)
Silber - Cadrach (Ruehrei)
Bronze - big-daddy-cool (*GALAXIA*)

Cafe International (Einzel)

Gold - spooz (EDEN)
Silber - Ell (Besserwisserministerium)
Bronze - Hawk023 (Ruehrei)

Fürsten von Florenz (Einzel)

Gold - grohfuda (Teenytown)
Silber - Henni (Heaven&Hell)
Bronze - NaokiAiba (EnglishTown)

Samstag, Januar 15, 2005

*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 15.01.

Mahjongg (Einzel)

Gold - leeca (Catan)
Silber - deelgrande (BEINfeld)
Bronze - Wips (Zauberwald)

StreetSoccer (Einzel)

Gold - Yggdrasil (AngelsCorner)
Silber - DerOlli (Meridian)
Bronze - Naboki (Heaven&Hell)

Vabanque (Einzel)

Gold - Paris2 (*GALAXIA*)
Silber - Trudwin (TrulasuVillage)
Bronze - Schuk (Carcassonne-Plage)

CantStop (Team)

Gold - Olymp (Yvonne1 / Haraldino)
Silber - Xenopolis (schlummel / HotChiliWhopper)
Bronze - Magictown (Executer / rennmaus)

Attika (Einzel)

Gold - Attikmage (Queen'sGambit)
Silber - Lammkeule (Besserwisserministerium)
Bronze - babybunny (Edoras)

Tongiaki (Einzel)

Gold - Ulkomalainen (Whitechapel)
Silber - georth (Rivendell)
Bronze - Yggdrasil (AngelsCorner)

Freitag, Januar 14, 2005

Babylons Siedler-Tradition setzt sich mit snoopys Olympia-Gold fort


Gazzetta: Herzlichen Glückwunsch zum Siedler-Gold.
snoopy: danke schön :_)))

Gazzetta: Haben sie einen kurzen Moment für uns, bevor sie feiern gehen ?
snoopy: klar immer doch

Gazzetta: Wann wussten sie, daß sie das Spiel gewinnen können? Haben sie vor dem Finale damit gerechnet?
snoopy: Hm ich eigentlich nicht, aber Heile hat an mich geglaubt und unterstützt.

Gazzetta: Trotz seines desaströsen Ausscheindes im Halbfinale war er der Schlüssel zum Erfolg ?
snoopy: Naja, ich bin nicht ganz unschuldig an seiner Niederlage..ich habe naggisch vor ihm getanzt damit ich alleine im Finale bin.

Gazzetta: Aja, war es dann so eine Art versuchter Racheakt von ihm, als er sich naggisch machte während dem Finale?
snoopy: Er wollte nur die Gegner ablenken ...hat sich ja gelohnt wie man sieht.

Gazzetta: Gedenken Sie zu feiern nach diesem Sieg?
snoopy: Aber natürlich...mit allem drum und dran.

Gazzetta: Wie dürfen wir uns das vorstellen?
snoopy: sechs war in diesem ganzen Spiel meine Glückszahl...ergo.....was mag da jetzt wohl folgen *fg*

Gazzetta: Puh .. dann wünschen wir dem guten Heile mal ordentlich Standvermögen beim Feiern. Viel Spaß.
snoopy: Danke schön :-)) Werden wir haben!
*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 14.01.

Siedler (Einzel)

Gold - snoopy (Babylon)
Silber - Mime (ARMfeld)
Bronze - hbauer (SpieleKreisWien)
Bronze - mitand (Andoria)

Ligretto (Einzel)

Gold - mueckchen (EnglishTown)
Silber - Piccolo (NewIsland)
Bronze - anders (GraueAnfurten)

Heile verschenkt den Einzug ins Halbfinale
Dem Bundestrainer versagen beim Siedlerhalbfinale die Nerven.
Er spielt anstatt seines Monopols einen Ritter. Wir waren live dabei und sehet selbst:
Heile (rott) lässt den bösen schwarzen Mann kreisen.
Heile (rott) schlägt Heile (rott) nieder und klaut ne Karte. - Aufpassen Heile (rott) kann Mikado!
mayijoin: grats
Heile (rott) leidet an Stroh-Armut.
rincewind*: kt
Moecck: was machst du da heile???
rincewind*: frag ich mich auch ;)
Heile: verpennt :-/////
Sveni: Skandal
....
-- Wenn hbauer nicht 10 Punkte erschlichen hätte, wäre der Gewinn nicht so verblitzt gewesen, aber ehrlich. (36:40min.)
....
Heile: oh mann
Heile: wä re mein sieg gewesen ich Idiot :-((((
Heile: was spiele ich den Ritter :-((((
Sveni: was hättest spielen müssen?
Heile: Monopol
Sveni: lol
Heile: dann habe ich es
Heile: nicht zu verzeihen
Heile schlüpft in seine geheimnisvolle Kiste.


Alynscia mit Angst vor VSL-Duell gegen Lambe

Gazzetta: Hätten sie einen kurzen Moment Zeit für die schreibende Presse?
Alynscia: hülfe *g* Was soll ich zu tun haben außer vor Angst nicht schlafen zu können? *g*

Gazzetta: Wieso Angst? Wer es schafft, in diesem erlesenen Teilnehmerfeld in der VSL in die zweite Runde des olympischen Turniers einzuziehen, muss doch keine Angst haben.
Alynscia: weil in *aufe uhr guck* 11-12 stunden meine junge VSL-Karriere sein Ende finden wird ;)

Gazzetta: Sie sehen also keine Chance gegen Lambe?
Alynscia: Soviel Glücksspiele mit soviel Glück gibts gar nich ;). Und meine außerspielerischen Ablenkungsmanöver gelingen übers Netz einfach ned so gut *g*

Gazzetta: Aber sie haben schon ein Duell bestanden, das ihnen keiner zugetraut hatte, Cadrach war gegen Sie ja schließlich glasklarer Favorit.
Alynscia: Er war so lieb und hat das was ich nich konnte übersprungen weils ihm wohl keinen Spass macht Anfänger abzuziehen ;) Wenn mir Bohnduell überspringen angeboten wird muss ich einfach laut JA schreien *g*

Gazzetta: Gerüchten zufolge sollen sie in der Nacht vor dem Duell Gegner für ihre Angstdisziplin gesucht haben: Bohnduell. Denken sie, das bringt noch einen psychologischen Vorteil ?
Alynscia: Gegner kann man dazu nicht sagen... sagen wir Mentoren ;). Da ich auf Ablehnung gestoßen bin wohl eher einen psychologischen Nachteil ;)
(Tootles verweigerte sich diese Nacht - d.Red.)

Gazzetta: Wo liegen ihre weiteren Schwächen?
Alynscia: Zitteranfälle gefolgt von Verklickern und nix merken können. Auch wenn ich mir imma wieda sag "du hast schon alles geschafft - du bist ne Runde weiter als dente (DunkelEnte - d.Red.)". Aber es hört nie auf :(

Gazzetta: Welche Ablenkungsmanöver streben sie im Match gegen Lambe an?
Alynscia: ich möchte die Peinlichkeiten nicht unnötig in die Länge ziehen, also wird es keine Ablenkungsmanöver geben. Nur gelegentlichen Toilettenbesuch, Zigarettensuche, Essenssuche, und natürlich das "mom, tel" - aber das sind ja alles nur menschliche Bedürfnisse.

Gazzetta: Planen sie zu jammern, wenn schlechte Spiele kommen? Das soll ja eine Taktik sein, mit der der ein oder andere Spieler schon großen Erfolg hatte.
Alynscia: da ich erst heute den Tip bekommen habe das die besten Jammerlappen alle in der Prinzenliga spielen, werd ich davon wohl häufig Gebrauch machen

Gazzetta: Dann wünschen wir Ihnen viel Glück beim Jammern und natürlich einen Sieg gegen Lambe. Danke für Ihre Zeit.
Alynscia: büddebüde ;)
*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 13.01.

Dvonn (Einzel)

Gold - tamihiko71b (NightowlsHome)
Silber - Lammkeule (Besserwisserministerium)
Bronze - Aristobulus (Sherwood)

Kardinal&König (Einzel)

Gold - Droegi (Las Vegas)
Silber - Baeng (Hollinden)
Bronze - Puff (Midgard)

Donnerstag, Januar 13, 2005

Ich kotz gleich über die Reling
Interview mit Meuterer-Olympiasieger Speedy-

Gazzetta: Gratulation. Wollen wir auf den Sieg anstossen?

Speedy-: Hau bloss ab mit dem Bier. Ich kotz gleich über die Reling. Schifffahren ist nix für mich.

Gazzetta: Die Fachwelt war bisher immer der Meinung, du könntest kein Meurerer....

Speedy-: Kann ich auch nicht. Ich hab einfach immer blind rumgeklickt.

Gazzetta: Aber immerhin hast du fünf von sieben Spielen gewonnen!

Speedy-: Scheint so. Aber vor lauter Angst hatte ich immer die Augen zu. Weiss gar nicht, was passiert ist. Ich hasse Schiff fahren.

Gazzetta: Mit welcher Taktik bist du ins Turnier eingestiegen?

Speedy-: Ich hab vorher keinen Schluck Alkohol getrunken. Sonst wäre es mir wohl schon beim ersten Spiel schlecht geworden.

Gazzetta: Wie bereitest du dich nun auf die nächsten Wettkämpfe vor?

Speedy-: Erst mal runter vom Schiff. Sobald ich wieder Land unter den Füssen habe, kippe ich mir einen hinter die Binde. Oh, ist mir schlecht.

Gazzetta: Na denn Prost. Und danke für das Interview.

Speedy-: Hau bloss ab. Ich muss gleich kotzen. Nie mehr Schifffahren.



12. Januar - 4. Tag
Verehrte Leserinnnen und Leser,
am Mittwoch hat sich einiges getan in Sachen Olympia: In drei Turnieren wurden Medaillen vergeben und in vier weiteren endeten die ersten Finalrunden. Alle Endergebnisse zu Meuterer, Medina und Go sowie die Ergebnisse der Vorrunden in Halali, Tichu, Vielseitigkeitsliga und Backgammon könnt Ihr im Ergebnisbereich des Forums unter www.xenolympia.de nachlesen.
Leider müssen wir mitteilen, dass ein Wettbewerb entfallen wird. Aufgrund der geringen Anmeldezahlen wird der 'American Way Of Life' (Kombinationswettbewerb aus Manitou CS Manhattan TA) entfallen.
Wir freuen uns dagegen sehr darüber, dass wir weitere Helfer für das Team von Xenolympia verstärken. Aradia, GoKlaus, Smug, kintyre, Clonix und Phelan sind zu uns gestoßen und werden Ihren Beitrag dazu leisten, Euch über die wesentlichen Dinge der Olympiade informieren. Wir freuen uns sehr darüber, Euch 'an Bord' zu haben und danken sehr für Eure Bereitschaft und Euer Engagement!
Neben den Informationen hier im Forum berichten wir über ausgewählte Spiele auch 'live' im /channel 2005Olympia (QM). Aufgrund der etwas komplizierten Schreibweise am besten erreichbar über den Menüpunkt Kanäle oben in Eurem Brettspielweltfenster.
Und auch im Radio Brettspielwelle gibt es regelmäßige Informationen zum Stand der Turniere. Auch an Euch ein herzliches Dankeschön für Eure grandiose Kooperationsbereitschaft!
Ab Donnerstag beginnen für die Spieler in Halali und Backgammon die Viertelfinale, bei Tichu und im VSL-Wettbewerb werden die Achtelfinalbegegnungen eingeläutet. Diese vier Wettbewerbe finden im fließenden Modus statt, die Termine machen die Spielpartner individuell aus.
Und ein wichtiger Vorab-Hinweis: Am Freitag finden ab 21.00 Uhr die Siegerehrungen für die Disziplinen Paris Paris, Transamerica und Medina (im /room C33-53) und CCE, Nordische Kombination und Biathlon (in /room C33-41) statt!
Wir freuen uns auf spannende Spiele und eine schöne Zermonie am Freitag abend!
Noseman2

Olympia-Tippspiel: Sebi0815 gewinnt 1. Tipprunde

Die erste Tipprunde beim großen Olympia-Tippspiel ist vorüber. Gewonnen hat Sebi0815, der sich über eine schlappe Prämie von 10.000 Talern für seine Heimatstadt Mittelerde freuen durfte. Heute abend wird die nächste Tipprunde eingeläutet.

Alle Infos: >HIER<

Mittwoch, Januar 12, 2005

*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 12.01.

Go (Einzel)

Gold - tamihiko71b (NightowlsHome)
Silber - NemoEimi (GraueAnfurten)
Bronze - GoKlaus (Midgard)

Medina (Einzel)

Gold - Pezzetommy (Clantobia)
Silber - Attanar (LosVelozes)
Bronze - ooH (Monte Monaco)

Meuterer (Einzel)

Gold - Speedy- (Babylon)
Silber - Henni (Heaven&Hell)
Bronze - Smug (LoveStory)

11. Januar.
Liebe Spielfreunde,
tierische Nahrungsmittel machen in der Olympiade Furore. Lammkeule konnte gestern seine zweite Goldmedaille erspielen. Es fragt sich, wieviele Monate Lammkeule wohl in Südfrankreich, um die Stadt Carcassonne dermaßen gut zu kennen. In CCE und CC-Vielseitigkeit war er so gut wie unschlagbar. Es scheint fast, als wolle Lammkeule an seinen Erfolg bei der letzten Olympiade der BSW anknüpfen. Von uns die herzlichsten Glückwünsche zum zweiten Sieg!
Einen Bericht zum CC-Vielseitigkeits-Turnier findet Ihr unter 'Ergebnisse und Gewinner' unter
www.xenolympia.de
Am Nachmittag und Abend wurden außerdem die Single-User Überraschung in Form von Solo-Sankt-Petersburg und die Biathlon-Entscheidungen ausgetragen. Auch diese Ergebnisse sind bereits gepostet. Wir beglückwünschen alle Medaillengewinner!
Zur Eröffnungsfeier sind weitere interessante und witzige Berichte eingegangen, zu finden im Forum unter Berichterstattung - Eröffnungsfeier.
Am Mittwoch erwarten uns hoffentlich spannende Spiele bei Medina, Meuterer und Go. In Xenopolis stehen dienstbare Hostessen und Hostesseriche sowie einige puppets bereit, um Euch die richtigen Wege zu weisen! Spielbeginn in allen drei Disziplinen ist um 19.00! Nähere Informationen zu den Teilnehmern und Spielplänen könnt Ihr auch in den jeweiligen Gildenforen des BSW-Forums finden!
Wir wünschen Euch viel Spaß dabei und allen teilnehmenden Spielerinnen und Spielern viel Erfolg!
Noseman2

Dienstag, Januar 11, 2005

*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 11.01.

SingleSanktPetersburg (Einzel)

Gold - Gluecksschwein (Dreamcity)
Silber - Yggdrasil (AngelsCorner)
Bronze - tamihiko71b (NightowlsHome)

Biathlon (Einzel)

Gold - Smug (LoveStory)
Silber - Fernsehmon (Mittelerde)
Silber - DunkelEnte (Zauberwald)

CC-Vielseitigkeit (Einzel)

Gold - Lammkeule (Besserwisserministerium)
Silber - Attikmage (Queen'sGambit)
Bronze - Jooo (Tichuana)

10. Januar - 2. Tag der BSW-Olympics
Verehrte Leserinnen und Leser,

die ersten Turniere wurden gespielt, die ersten Medaillenträger/-innen stehen fest, Taschentücher wurden gezückt und auch benutzt, wenn alle Felle hinfortzueilen schienen und auch die seelsorgerische Abteilung hier im Forum hat eine erste Anfrage.

Bislang entschieden sind bereits ParisParis, CCE, Transamerica sowie die Nordische Kombination. Eine genaue Übersicht über die erfolgreichen und demnächst virtuell edemelmetallverzierten Spielerinnen und Spieler könnt Ihr hier abrufen:

http://www.xenolympia.de/wbblite/board.php?boardid=16&sid=


Aus den Turnieren mit fließenden Terminen gibt es auch die ersten Ergebnisse zu vermelden. Torben muss sich während der Eröffnungsfeier wohl sehr gründlich ausgeschlafen haben, denn er hat gestern im Rahmen des Vielseitigkeitsturniers euklid mit 8:0 schlagen können! Glückwunsch zu diesem sehr deutlichen Ergebnis!

Heute abend erwarten uns die Ausscheidungsspiele
in der SU-Überraschung (Solo-Sankt-Petersburg) ab 17.30 Uhr,
im Biathlon (Kombination aus Can'tStop und Transamerica) ab 19.00 Uhr sowie
im Carcassone-Vielseitigkeitswettbewerb (CC, CCHuB und CCJuS) ebenfalls ab 19.00 Uhr.
Die Spiele werden in aller Regel im Olympiastadion stattfinden. Die Räume können bequem über den Olympiamanager in /room C33-53 angesteuert werden!

Wir wünschen Euch allen einen schönen Tag!
Noseman2

VSL: TORBEN deklassiert euklid
Olympia-Gold schon vergeben? ++ Letztes Rätsel bei TA gelöst!

Am gestrigen Abend kreuzten Altmeister TORBEN und Herausforderer euklid in ihrem Olympia-Erstrundenmatch in der Vielseitigkeit die Klingen. Zu später Stunde bewies TORBEN der versammelten Expertenriege wie Toledus, Lammkeule, Element, uvo, rincewind* & Co., warum der Weg zum Gold nur über ihn führt. Denn ruckzuck stand es 6-0, euklid war bei Cafe International, Cartagena und Halali ohne jede Chance. Aber vor der vierten Partie entstand eine überlange Pause von satten 20 Sekunden, die für Unruhe im Publikum sorgte. Was war passiert?
Nun, es galt ja das vierte Spiel auszulosen. Und während sich die Fans noch Knaller á la Bohnenduell oder auch das „zuschauerfreundliche“ Geister wünschten, fiel das Los auf … TransAmerica! Ein Raunen ging durch die Arena, wusste man doch: Vorbei mit der Nachtruhe – bei diesem „Schienen-Schach“ war Sitzfleisch gefragt. Und die Pause? Tja, darüber gibt es recht sichere Vermutungen, denn hinter den Kulissen sollen die beiden Aktiven folgende Worte gewechselt haben:

TORBEN: „Oh man, TA …“
euklid: „Jo, so’n Mist … das Spiel ist doch ausgelutscht …“
TORBEN: „Eben! Bei optimaler Spielweise geht so eine Partie immer Unentschieden aus. Das ist genau wie bei Yinsh oder TurnIt.“
euklid: „Jup, jetzt legen wir gleich Schienen kreuz und quer durch Nordamerika, zuppeln wir hier noch 2 Std. lang rum … und es gibt doch keinen Sieger. So’n Quatsch. Da können wir gleich Käsekästchen spielen …“
TORBEN: „Au ja!“

Wer hätte auch ahnen sollen, dass die beiden das ernst meinen? Käsekästchen? Statt TA? Oder etwa … kombiniert?? Hm … Und was zunächst unglaublich schien, zeichnete sich schon bald auf dem Bildschirm ab. Denn das von TORBEN scharf aufgespielte "Oklahoma Gambit" ließ euklid locker in die altbekannte "Zentrumsvariante" übergehen …

.

In den nächsten Stunden drangen sie in Tiefen der TA-Theorie vor, die noch kein Mensch zuvor erkundet hatte. Und schlussendlich konnte die alte Gretchenfrage bewiesen werden: Es gibt doch keinen Zugzwang bei TA ... weite Teile der TA-Teorie müssen neu geschrieben werden!! Hätte sich nicht einer der beiden Stunden später vor Müdigkeit verclickt ... sie wären wohl ... jetzt immer noch ... – genau.

Im weiteren Spielverlauf konnte sich TORBEN dank seiner größeren Erfahrung eine sichere Führung herausarbeiten. Mit dem Mute der Verzweiflung riskierte euklid in der letzten Runde zwar den "Kalifornischen Angriff", aber TORBEN blieb cool. Ruhig konterte er die Attacke mit der sogenannten "Südstaaten-Verteidigung". Schnell entwickelte er seine Schienen, rochierte frühzeítig von „Key West“ nach „Miami Beach“ … und als dann auch noch „Go West“ aussem Radio dröhnte, stand er urplötzlich vor den „Rocky Mountains“. Souverän spielte er letztlich den Zeitvorteil seiner Eastern Standard Time gegen euklid aus. Und exakt diese 3 Stunden kam er dann auch früher ins Ziel. Endstand 8:0!

PS: Ach ja, die Siedler-Gilde stellt zum obigen Bild die Preisfrage des Tages: „Welcher Spieler bekommt 2 weitere Siegpunkte für die längste Handelsstraße?“
*** Ergebnisticker ***

Ergebnisse vom 10.01.

Transamerica (Einzel)

Gold - Mew2 (VOICES)
Silber - Tintin (Smallville)
Bronze - Galapagos (de Lage Landen)

Nordische Kombination
(Einzel)

Gold - uvo (Ankh-Morpork)
Silber - Liene (GameIsland2)
Bronze - anders (GraueAnfurten)


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Ergebnisse vom 09.01.

ParisParis (Einzel)

Gold - Toledus (Matrix)
Silber - adamuzz (Mittelerde)
Bronze - zass (Roma)

CCE
(Einzel)

Gold - Lammkeule (Besserwisserministerium)
Silber - Schnurzel (DreamCity)
Bronze - Blaubär2003 (Sherwood)

Montag, Januar 10, 2005

Toledus nach VSL-Sieg im Interview

Gazzetta: Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg
Toledus: Danggö

Gazzetta: Hatten sie schon im Vorfeld mit einer solchen Dominanz gerechnet ?
Toledus: Natürlich nicht. tami ist jederzeit in der Lage mich zu schlagen. Nach dem Ligaspiel war ich jedoch schon optimistisch. Da führte ich ja auch schon nach 7 Spielen.

Gazzetta: Was haben sie sich vorgenommen für das VSL-Turnier ? Rechnen sie mit einer Spitzenplatzierung ?
Toledus: Ich hoffe möglichst erst im Finale gegen TORBEN gelost zu werden. Aber es gibt viele andere, bei denen die Chancen 50:50 sind.

Gazzetta: Sehen Sie nur ihn als großen Favoriten ?
Toledus: Ja. Seine Dominanz in den letzten Saisons ist überragend. Da rüttelt auch das 3:11 gegen Thoth nichts dran.

Gazzetta: Danke für die kurzen Worte und noch viel Erfolg weiterhin.
Toledus: Danke sehr.
Großes VSL-Duell bei Olympia

tamihiko71b fordert Toledus zur Liga-Revanche


Xenopolis, Ortszeit 15 Uhr, die beiden großen Kontrahenten Toledus (Matrix) und tamihiko71b (NOH) finden sich im Olympiastadion ein, um einen der Kracher der ersten Hauptrunde im olympischen VSL-Turnier zu bestreiten.

Die ganze Sache ist nicht ohne Brisanz, hat doch erst vor ein paar Tagen das Aufeinandertreffen in der Liga der Prinzen zwischen den beiden Topspielern der VSL stattgefunden. Dort konnte sich Toledus - seines Zeichens erster Goldmedaillengewinner 2005 (ParisParis) am gestrigen Eröffnungstag - knapp mit 10:8 gegen tamihiko71b durchsetzen. Gelingt dem Spieler aus NightowlsHome nun die Revanche im Rahmen des olympischen Wettkampfes?

Als erstes Spiel wurde StreetSoccer gelost - eine scheinbar einfache Aufgabe für Toledus, hat er doch fast die vierfache Anzahl an absolvierten Spielen in seiner Karriere. Ein schneller Doppelschlag nach wenigen Minuten zum 2:0 reichte jedoch nicht aus, tamihiko71b konnte erfolgreich kontern und das Spiel gegen Ende sogar souverän und überlegen mit 4:2 für sich entscheiden und somit die psychologisch wichtige Führung nach der ersten Disziplin für sich verbuchen.

Zwischenstand: Toledus - tamihiko71b 0:2

Als zweite Disziplin stand TopRace auf dem Programm. Ein Blitzstart zweier Autos überraschte die Zuschauer, die eher ein langsames verhaltenes Rennen erwarteten. Eben jenes gab es erst gegen Ende, als tamihiko71b nach krassem Fahrfehler gleich 2 seiner Bolliden neben der Strecke wiederfand. Toledus konnte die Schwäche seines Gegners eiskalt nutzen und mit einem 530 zu 330 nach 2 Disziplinen ausgleichen.

Zwischenstand: Toledus - tamihiko71b 2:2

Bohnduell - nicht gerade eine der großen Stärke von tamihiko71b. Wieder scheint der Sieger dieser Disziplin vorzeitig klar, doch das dachten die Betreuer von Toledus auch schon beim Auftakt des Duells. Bis zum Spielstand von 30:30 schien es, als ob sie Hand in Hand ins Ziel marschieren wollen in dieser 3. Disziplin, bis der Gleichschritt von Toledus unterbrochen wurde. Das sollte sich auszahlen, tamihiko71b hatte dem Angriff nichts entgegenzusetzen und musste das Spiel mit 39:37 verloren geben.

Zwischenstand: Toledus - tamihiko71b 4:2

In gehobenen VSL-Kreisen ist CantStop eher eine Disziplin, die belächelt wird, ist der Glücksfaktor doch alles andere als gering. Jedoch in einem solchen Turnier muss auch hier gezeigt werden, dass man dem Druck standhalten kann. Dieses Mal ist es tamihiko71b, der mit einem leichten Erfahrungsvorsprung, jedoch konnte sich auch hier Toledus durchsetzen mit 3:1 und sich somit bereits in der 5. Disziplin den ersten Matchball sichern.

Zwischenstand: Toledus - tamihiko71b 6:2

Büffeljagd war angesagt. Toledus hat es nach 4 von 7 möglichen Disziplinen fast mit Leichtigkeit geschafft, ein 0:2 zu einem 6:2 zu wandeln. Doch nun stand er wieder auf der vermeintlich schlechteren Position, wurde ihm doch der Startspieler bei Manitou zugelost. Hoffnung keimte auf bei tamihiko71b, denn das könnte die Chance sein, seinen Gegner in die 6. Disziplin zu zwingen. Nach der ersten Runde sah es aber nicht danach aus, führte Toledus doch mit 7:5 und konnte viele Helden seines Gegners einfangen. "Ach, das war schon der letzte" konnte man aus der Ecke von tamihiko71b vernehmen, nachdem der letzte seiner Helden wohl eher versehentlich in die Arme Toledus' lief. Die zweite Runde lief dann eher ausgeglichen, tamihiko71b konnte einen Punkt aufholen und so stand es 18:17 vor der dritten und entscheidenden Runde. Die 3. Runde jedoch glich einer Schlacht. Toledus fertigte den völlig chancenlosen tamihiko71b mit letztlich 35:19 ab und konnte somit das gesamte Duell für sich entscheiden.

Endstand: Toledus - tamihiko71b 8:2

Wir gratulieren Toledus zum Erfolg und wünschen ihm viel Glück in den weiteren Runden des Turniers. Gleiches gilt selbstverständlich auch tamihiko71b in den weiteren Disziplinen, bei denen er am Start sein wird. Als zweifacher Goldmedaillengewinner von EnglishTown wird er sicherlich noch seine Chancen auf einen erneuten Erfolg haben.

Die Spiele haben begonnen

Unter dem herzhaften Applaus vieler angereister Zuschauer entzündeten daniel21 und ARMistice die Olympische Flamme und ließen die Spiele beginnen.

Favoritensterben bei ParisParis

Schon in der Vorrunde des olympischen ParisParisturniers (8 Gruppen a 4 Spieler; jeweils 2 kommen weiter)lichtete sich die Riege der Favoriten deutlich. Mit Songe (Nr. 2 der Quali), Otter (4) und Golbin (7) durften 3 hoch gewettete Athleten den Heimweg antreten, dazu profitierte adamuzz (5) bei schlechterer Tordifferenz noch vom direkten Vergleich. Mit SLC und Golbin erreichten auch die Gold- und Bronzemedaillenge- winner nicht die Runde der letzten 16.

In der Zwischenrunde erlebten dann die Topfavoriten Naboki und Yggdrasil eine schwarze BSW- Stunde. Während Naboki immerhin einen Sieg in 4 Spielen schaffte, verlor Yggdrasil (6 Siege in der Vorrunde) alle Spiele der Zwischenrunde.

Im Halbfinale war dann für Lambe, isi30, yzemaze und Docker mit den Plätzen 5-8 Schluss.

In der Finalrunde, in die keine Ergebnisse der Runde zuvor übertragen wurden, gab sich die Gruppe zuerst keine Blöße. Die ersten Paarungen endeten jeweils 1:1, so dass die letzten Aufeinandertreffen das Turnier entschieden. Nach 2 Siegen gegen zass lag der letztmalige Silbergewinner Toledus (Matrix) dann wegen des direkten Vergleichs vor adamuzz (Mittelerde; 2 Siege gegen Jencoco). zass (Roma) belegte auch nach direktem Vergleich Rang 3 vor Jencoco (NewIsland)

CCE: Immer wieder Lammkeule

Souverän holte sich Topfavorit Lammkeule (Besserwisserministerium) den CCE Titel. Mit 8 Siegen in 9 Spielen (Niederlage nur gegen den 10. Amigo) ließ keule nichts anbrennen und gewann alle 3 Gruppenphasen. Dabei traf er in der Zwischenrunde u.a. auf den Sieger des Formula-BSW Turniers Emmitt, dem er sich damals noch knapp geschlagen geben musste – die Revanche kam mit 201: 69 einer Demütigung gleich. Im letztendlich entscheidenden Spiel gegen Schnurzel (Dream City) lag Mr. CCE am Ende mit 142:134 vorne. Bronze holte Blaubär2003 (Sherwood) vor „LuckyLoser“ rincewind* (BlueReligion), der als bester 2. der Zwischenrunde in die Finalrunde einzog.


Samstag, Januar 08, 2005

kostra neuer Yinsh-Meister
hampelhorst nach Ablauf der Frist abgefangen++Experten tun sich schwer für Favoritentip bei Olympia

3 Tage noch dem offiziellem Ende der Ligasaison steht der Meister nun endlich fest. kostra ist der Nachfolger von TORBEN und Thoth. Lange Zeit sah es jedoch nicht danach aus. hampelhorst, seit dieser Saison wieder dabei, dominierte die Liga recht klar, leistete sich kaum Schwächen. Doch zuletzt nahm sich der wieder neu Eingestiegene eine Trainingspause, welche sich in den Ergebnissen deutlich niederschlug. So ist es am Ende ein ärgerlicher Sieg, der hampelhorst fehlt.

Die Liga ist ausgeglichener denn je. An der Spitze gibt es keinen wirklichen Favoriten, es kann nahezu jeder jeden schlagen. So fällt es auch den Buchmachern schwer, einen Favoriten auszumachen. Mit dem Titel steht kostra bei 17:10, knapp vor hampelhorst und Thoth mit je 18:10.

Im schnell anberaumten Interview stand kostra der Gazzetta kurz zur Verfügung:

Gazzetta: Was sagen Sie zu ihrem Titel?

kostra: Nunja, spielerisch mäßig; an sich hätte hampel ihn verdient gehabt, aber er hat sich am Ende einiges verbrockt.

Gazzetta: Hätten Sie zu Beginn der Saison m,it diesem Erfolg gerechnet?

kostra: Nein, überhaupt nicht. Allerdings auch nicht mit hampel. Aber er hat wohl die komplette Liga überrascht. Eher hätte ich Thoth, mreitz oder Romario vorne gesehen.

Gazzetta: Haben Sie einen Favoritentip für Olympia?

kostra: Nun, ich selbst werde wohl wieder dumme Fehler einstreuen, auch gegen schwächere Gegner. Mir fehlt noch die Konstanz, um bei Olympia wirklich oben mitzuspielen. Ich rechne mit hampel oder jemandem, der gar nicht in der Liga mitspielt.

Gazzetta: Thoth scheint auch wieder zur rechten Zeit zu erstarken.

kostra: Wir werden sehen. Bei dem Olympiamodus kommt es auch auf die Auslosung an. Da braucht man etwas Glück. Es gibt immer Gegner, die einem gar nicht liegen.

Gazzetta: Wie zeigen Sie sich nun erkenntlich für den von hampelhorst gewährten Aufschub für ihre letzten beiden Spiele?

kostra: Er darf ein CC gegen mich gewinnen.

Gazzetta: Vielen Dank für das Interview.

Freitag, Januar 07, 2005

CCE der erste Höhepunkt bei Olympia
ExkoSven erklärt Verzicht ++ Mitfavorit im Exklusivinterview

Am Sonntag ist es endlich soweit, die 2. BSW-Olympiade beginnt! Und das auch gleich mit einem absoluten Highlight: Carcassonne-Erweiterung!
Titelverteidiger ist ascot, der aber als 52. der Jahresbestenliste völlig außer Form scheint. Allerdings hat das Besserwisserministerium mit “Mr.-ich-will-5-Goldmedaillen-Lammkeule noch ein weiteres Pferd im Stall. Als Dauersieger der Champions-League und Spitzenreiter der aktuellen Weltrangliste greift er am Sonntag nach den Sternen. Aber schon die empfindliche Niederlage gegen Oberon in der Qualifikation hat gezeigt, warum der große Traum “CCE-Olympia-Gold“ auch diesmal in ernster Gefahr ist: Eine schlampige Vorbereitung, gepaart mit großen Umwälzungen im Privatleben (Die Gazetta berichtete) lassen die Konkurrenz Morgenluft wittern. Allen voran Altmeister TORBEN, der auf Nachfrage erklärte: “Goldmedaille? Egal! Edelmetall? Wumpe! Am Ende einen Platz vor Keule zu stehen ... das wär's ...“
Auch andere Olympioniken werden sicher vorne mitmischen, bspw. die Riege der Altinternationalen namens Lion, Element, Emmitt, daniel21, rom & Silbermedaillengewinner euklid. Aber auch die“jungen Wilden“ gilt es zu beachten, angeführt von Cracks á la Jooo, SirFranky, Bergspitzmaus, rincewind*, Blaubär2003 und Mermadin. Letzterer profitiert dabei als Nachrücker vom umstrittenen Ausscheiden des Geheimfavoriten ExkoSven. Der Olympiaverzicht des “Publikum-Lieblings“ bringt nicht nur den Handel mit Eintrittskarten auf dem Schwarzmarkt zum Stillstand, sondern wirft auch zahlreiche Fragen auf, denen die Gazetta im nachfolgenden Interview auf den Grund geht. Sie konnte Sven vor seiner überstürzten Abreise aus Dragon Town gerade noch so am Hauptbahnhof erwischen ...
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Gazetta: “Tach Hr. ExkoSven! Schön, dass wir Sie noch erreichen ... Sie wollen verreisen?“
ExkoSven: “Ja, der Trubel ist in den letzten Tagen doch etwas viel geworden, ich möchte ein paar Tage ausspannen.“
“Apropos Trubel, um Ihren Olympiaverzicht ranken sich ja zahlreiche Gerüchte. Wie man hört sollen Sie mit dem Ausstieg einer möglichen Dopingprobe und ihren Folgen aus dem Weg gehen. Stimmt das?“
“Ach Quatsch, alles Blödsinn. Gut, nach den 2 Wochen Trainingslager in der Harzer Höhenluft waren die Traubenzucker-Werte etwas angestiegen. Aber die hätten sich bis zum Finalspiel locker wieder abgebaut.“
“Soso, nun gut. Aus anderer Quelle ist zu hören, Sie wären in die Fänge der Wettmafia geraten. Angeblich sollen ja bei der ominösen “Spochtwetten GmbH“ knapp 100.000 Taler auf Ihren Olympiasieg gesetzt worden sein. Und das bei einer indiskutablen Quote von 11 für 10. Was ist da dran?“
“Naja, nix. Zugegeben, gut 95.000 Taler hab ich selber auf mich gesetzt. Aber wo die restlichen 123 Taler herkommen, ist mir echt ein Rätsel.“
“Aha, okay. Stimmt es denn, dass Ihnen konkurrierende Städte traumhafte Angebote gemacht haben, um Sie von einem kurzfristigen Stadtwechsel und gleichzeitigem Olympia-Verzicht zu überzeugen?“
Ja, stimmt, Angebote gibt es zuhauf. Aber traumhaft? Ich weiß nicht. Oder würden Sie es als supertoll empfinden, wenn Ihnen MonteMonaco ewige Steuerfreiheit zusichert? Und dass Matrix die Burg abreißen will, damit ich Platz für meine Residenz nebst Schrebergarten finde, klingt auch besser als es ist. Geradezu unverschämt ist die Offerte aus Hollinden. Die wollen rund um mein Grundstück ’nen Lärmschutzwall hochziehen, damit mich morgens das Bimmeln der Kuhglocken nicht aussem Schlaf reißt ... als ob die keine anderen Sorgen haben ... Und das verbriefte Recht auf lebenslange Akteneinsicht im Besserwisserministerium? Naja, wer’s braucht ... So richtig vom Hocker reißt einen da nix, oder?
“Tja, scheinbar erweisen sich alle Mutmaßungen um Ihren Verzicht als bloße Gerüchte, mehr nicht. Was sind denn nun die wahren Hintergründe für Ihre Absage?“
“Naja, jetzt mal im Ernst: Was würden Sie wählen, hätten Sie die Wahl? Hier der schnell verblassende Glanz einer locker erspielten Goldmedaille ... oder da ein triumphaler Rücktritt für die Ewigkeit?? Ich sehe schon die Schlagzeile bei der Wahl zum Sportler des Jahrhunderts:

“Nomen est Omen: ExkoSven, der zehnfache Ex-Olympionike!“

Spach's ... und verschwand im Zug mit unbekanntem Fahrziel. Die Gazetta bleibt dran!